Verabschiedungen an der Saaletal-Schule Hermann Fischer Seinen Schülern Wege ins Leben eröffnet Hermann Fischer geht nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand HAMMELBURG. Hermann Fischer, ein Urgestein der Saaletal-Schule Hammelburg, die zu Beginn ihres Bestehens noch Sonderschule hieß, geht nach 40 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand. In seiner Laudatio zeigte Norbert Paul, Schulleiter des Förderzentrums Saaletal-Schule, den Werdegang des erfahrenen Pädagogen auf, der am 20. Juli 1947 zur Welt kam. Nach dem Abitur 1968 studierte er an der Pädagogischen Hochschule in Würzburg und legte dort drei Jahre später das I. Staatsexamen ab. Nach Zwischenstationen als Hauptschullehrer in Alzenau, Schimborn und Aura kam er an die Sonderschule Gemünden. Dort fasste er 1972 den Entschluss, ein Sonderpädagogik-Studium zu absolvieren und kam nach zwei Jahren an die Sonderschule in Hammelburg. 37 Jahre lang unterrichtete er hier als Oberstufenlehrer, galt als Spezialist für Arbeitslehre, organisierte als Erster ein Betriebspraktikum und stellte Kontakte zu Firmen und Betrieben her. 1991 war er ebenso Vorreiter beim Aufbau der „Mobilen Erziehungshilfe“ im Landkreis und 2004 Mitgestalter der neuen Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen. Schulleiter Paul lobte die pädagogischen Fähigkeiten, sowie Engagement, Kollegialität und Hilfsbereitschaft eines „äußerst bescheidenen Kollegen“, der „in der Lage war, seinen Schülern nachhaltig stets neue für sie gangbare Wege des Lernens und der Lebensgestaltung zu eröffnen“. Welche Wertschätzung der zukünftige Pensionist bei seinen Kolleginnen und Kollegen genoss, zeigten diese in einer lockeren, aber sehr originellen Abschiedsfeier, in der sogar eigens ein von Loriot gedrehter Sketch über „Hermann“ vorgeführt wurde. Hermann Fischer selbst bedankte sich sichtlich beeindruckt und ließ in seiner Schlussrede seinen Gästen die Hoffnungen, Wünsche und Pläne für sein baldiges Pensionistendasein sachlich und detailliert nachempfinden.
|
|
| 40 Jahre lang lagen Hermann Fischer (Mitte) seine Schüler sehr am Herzen, denen er mit großem Engagement Wege des Lernens und der Lebensgestaltung nahe brachte. Norbert Paul (rechts), Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Bad Kissingen, dankte ihm dafür und überreichte ihm die Urkunde der Regierung von Unterfranken, die ihm die Pensionierung zum 1. August bestätigt. Ingrid Weingärtner (links), Leiterin der Außenstelle Hammelburg, schloss sich den Wünschen an. Noch auf dem Bild: Hermann Fischers Ehefrau Angelika. Foto: Elmar Heil |
Anton Blum Anton Blum, Studienrat an Förderschulen, geht nach 39 Dienstjahren in den Ruhestand. In seiner Laudatio zeigte Norbert Paul, Schulleiter des Förderzentrums Saaletal-Schule, den Werdegang des erfahrenen Pädagogen auf. Nach dem Abitur , dem Studium der Grundschuldidaktik und der Sonderpädagogik führte dessen beruflicher Weg über die Schule für Geistigbehinderte in Fuchsstadt an die damalige Schule für Lernbehinderte in Bad Kissingen. 29 Jahre lang unterrichtete er hier als Lehrer in allen Jahrgangsstufen. Über viele Jahre nahm er das Amt des Sicherheitsbeauftragten war. Als katholischer Diakon brachte sich Anton Blum in ganz besonderer Weise durch die Gestaltung von Gottesdiensten sowie Feiern im Jahreskreis in das Schulleben ein. Seit Bestehen des Förderkreises der Saaletal-Schule wirkte er als Schriftführer in dessen Vorstandschaft mit. Welche Wertschätzung der zukünftige Pensionist bei seinen Kolleginnen und Kollegen genoss, zeigten diese in einer lockeren und originellen Abschiedsfeier.
|
|
| Der Schulleiter, Herr Norbert Paul (links) überreicht das Geschenk des Kollegiums an Anton Blum (rechts) mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt. |
|
Anja Lampatzer Anja Lampatzer verlässt die Saaletal-Schule HAMMELBURG. Nur ein Jahr dauerte der Einsatz von Anja Lampatzer an der Saaletal-Schule in Hammelburg, wo sie eine Diagnose- und Förderklasse Anja LampatzerAnja Lampatzer verlässt die Saaletal-Schule HAMMELBURG. Nur ein Jahr dauerte der Einsatz von Anja Lampatzer an der Saaletal-Schule in Hammelburg, wo sie eine Diagnose- und Förderklasse unterrichtete. Schulleiter Norbert Paul bedankte sich für deren Engagement im abgelaufenen Jahr und wünschte ihr für ihre zukünftige Unterrichtstätigkeit an einer Schule in Kitzingen alles Gute. Foto: Elmar Heil
|
|